2012-2016

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70 Jahre „Erfolg lässt sich einrichten“

Neudoerfler wieder Marktführer

Zum 70-jährigen Firmenjubiläum im Jahr 2016 blickt Neudoerfler auf die erfolgreichsten Jahre der Unternehmensgeschichte zurück. 2010 gewann Neudoerfler den größten Einzelauftrag seiner Geschichte – den Rahmenauftrag für Standard-Büromöbel der Bundesbeschaffungsgesellschaft (BBG), was sich auch positiv auf die Umsatzzahlen auswirken sollte.
Der ohne Zweifel spektakulärste Auftrag in diesem Zusammenhang war die Möblierung der neuen Wiener Wirtschaftsuniversität im Jahr 2013. In diesem Projekt der Superlative fanden letztlich in sechs Gebäuden mit rund 90.000 m² Nutzfläche 45.000 Möbelstücke Platz. Neudoerfler stattete die Seminarräume, Büros und Selbststudienzonen aus. Die Möblierung versteht sich als integrativer Faktor der Universität, denn das Konzept für die Einrichtung wurde übergreifend entwickelt und soll auch unabhängig von der jeweiligen Architektur funktionieren.

Um die Position am deutschen Mark zu stärken, entschied man sich, Anfang 2014 Marke und Produkt Knowhow des angesehenen deutschen Büromöbel-Herstellers „planmöbel“ zu übernehmen, zu deren aktuellen Kunden unter anderem Zalando, adidas, Soundcloud oder MTV zählen. In der Folge wurde im Frühjahr 2014 die Produktion aus dem deutschen Espelkamp ins Nordburgenland verlegt, wo seither im Stammwerk in Neudörfl auch die Produkte der Marke planmöbel hergestellt werden. Auch die Weiterführung der Zusammenarbeit mit Architekten blieb bestehen; 2014/15 das modulare Büromöbel-Programm „unit“ des Berliner Architekten-Trios Kinzo vorgestellt.
Bereits einige Monate vorher vereinbarten Neudoerfler und der niederösterreichische Polstermöbelhersteller Wittmann, künftig beim Vertrieb ausgewählter Möbel zusammen zu arbeiten. Seit Herbst 2013 werden ausgewählte Sofas und Sitzmöbel der Wittmann-Kollektion auch in Schauräumen von Neudoerfler präsentiert.
2010 bis 2013 wuchs das Unternehmen entgegen dem allgemeinen Markttrend somit um 41 Prozent, erwirtschaftete 2013 einen Gesamtumsatz von 41 Mio. Euro (2012: 39 Mio.) und positionierte sich damit in diesem Jahr als Marktführer (Büro- und Sitzmöbel) in Österreich. Davon profitierten auch die Mitarbeiter, die im Jahr 2013 erstmals dank eines Bonus-Systems am guten Jahresergebnis des Unternehmens beteiligt wurden.
2014 gelang es dann, alleine den Exportanteil um mehrere Millionen Euro von sieben auf 19 Prozent zu steigern. Für diese wirtschaftlichen Erfolge wurde Neudoerfler mit mehreren Preisen bedacht, zuletzt im Frühjahr 2015 als so genannter „Superbrand“. Eine unabhängige Jury bewertet dabei nach strengen Kriterien seit über 30 Jahren in 90 Ländern herausragende Marken mit sehr gutem Image und außergewöhnlichen Leistungen. 2016 übernahm Neudoerfler wieder die Marktführerschaft am heimischen Büromöbelmarkt.

Für die gelungene Verbindung von Funktion und Design wurde Neudoerfler bereits seit den 1990er Jahren ebenfalls mit zahlreichen Preisen und international wichtigen Qualitätssiegeln ausgezeichnet. Gleich mehrfach gab es den renommierten „red dot award“ für herausragendes Produkt-Design, zuletzt im Jahr 2013 für den von Manfred Neubauer, dem Leiter der Produktentwicklung, und Thomas Hribar gestalteten Konferenztisch „Dreyfuss“. Die internationale Jury des „red dot awards“ bewertete in diesem Jahr 4.662 Arbeiten von 1.865 Herstellern, Designern und Architekten aus 54 Ländern.
2015 fungierte das Designer-Duo Kim+Heep als Kuratoren beim „M1 Remix-Award“, der junge Designer zu einer Neuinterpretation des M1-Managementprogrammes inspirieren soll. Der Siegerbeitrag von Thomas Ehrenfried wird im Jubiläumsjahr in limitierter Stückzahl produziert und im Rahmen der Vienna Design Week, präsentiert.

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