Akustik am Arbeitsplatz

Neudoerfler Akustik

Gute Akustik ist eine wichtige Voraussetzung für ein gesundes und produktives Arbeitsklima.

Die Bedeutung der Akustik im Büroarbeits-Kontext wird oft unterschätzt. Tatsache ist, dass schlechte akustische Verhältnisse und ein hoher Lärmpegel zu Überreizungen führen. Andererseits sorgen unprofessionell ausgeführte Schallschutzmaßnahmen zu widersprüchlichen Sinneseindrücken. Beides hat ein deutliches Abfallen der Konzentration zur Folge.

 

Bereits einige klug arrangierte Möbel von Neudoerfler können ausreichend sein, um ein akustisch angenehmes Arbeitsumfeld zu schaffen. Das sorgt für Wohlbefinden und wirkt sich nachweislich positiv auf Konzentration und Produktivität aus.

 

Mit Hilfe einer Akustik-Messung von Neudoerfler ist es möglich festzustellen, wie und mit welchen Maßnahmen auch in Ihren Büroräumen die akustischen Verhältnisse optimiert werden können. Wir beraten Sie gerne.

 

Sicher, Möbel sind angewandte Ergonomie, trotzdem werden unsere Berater von Neudoerfler regelmäßig geschult. Nur so können wir sicherstellen, dass die Erfahrung, die Neudoerfler im Laufe von Jahrzehnten in diesem Bereich gesammelt hat, verbunden mit den Erkenntnissen der aktuellen Forschung, sich zu der Kompetenz summiert, die Sie stets und zu Recht von unseren Beratern erwarten können.

 

 

Zur Grafik oben:

Immer auf Empfang: Unseren Augen können wir jederzeit eine Pause gönnen, unser Gehör hingegen ist permanent akustischen Reizen ausgesetzt. In unserer Graphik zeigen wir Ihnen Beispiele bekannter Geräuschquellen und ihre Vergleichbarkeit.

Und noch ein Tipp für eine angenehme Atmosphäre im Büro und gegenseitige Rücksichtnahme: Reden, Radiohören und das Rattern des Druckers addieren sich schnell zu einem störenden Soundmix. Wir wünschen aber natürlich auch weiterhin guten Appetit beim Genuss von Cornflakes.

Zitat

„Akustisch optimierte Büromöbel und Trennelemente

tragen wesentlich dazu bei, den Schallpegel im Büro zu senken und die Kommunikation zu verbessern. Sie können Raum und Kosten sparend eine optimale Arbeitsumgebung schaffen, ohne die ökonomischen Vorteile eines Mehrpersonen-Büros zu gefährden."

Thorsten Rohde, Neudoerfler Akustik-Experte

Das A-Z des guten Tons

Besser verstehen

Gute Akustik ist eine wichtige Voraussetzung für ein gesundes und produktives Arbeitsklima. Gute Akustik hat zunächst auch etwas mit „verstehen“ zu tun. Ein paar wichtige Begrifflichkeit, mit denen es man zu tun bekommen könnte:
Absorber

Es gibt zwei Arten: Poröse Absorber aus leichtem Material mit offenporiger Oberfläche, besonders wirksam bei hohen Tönen. Und Resonanzabsorber mit Masse-Feder-System. Dabei schwingt die Platte und nimmt so die Schallwellen auf, besonders bei tiefen Tönen wirksam.

 
Dezibel

Das Bel (B) ist eine nach Alexander Graham Bell benannte Hilfsmaßeinheit zur Kennzeichnung von Pegeln und Maßen. In der Praxis ist die Verwendung des zehnten Teils eines Bels (Dezibel, Zeichen dB) üblich.

 
Eigengeräusche 

Unter Eigengeräusche zählt man alle Lärmquellen, die im Büroraum entstehen. Dazu zählen u.a. Sprache, Radio, Drucker.

 
Fremdgeräusche

Sind die ins Gebäude eindringende Außengeräusche (z.B. Straßenverkehr) und die im selben Gebäude erzeugten und über die Baustruktur weitergeleiteten Störgeräusche, wie beispielsweise Belüftungssysteme.

 
Frequenzbereiche

Infraschall (0 Hz – 16 Hz)
Normalschall (16 Hz – 16.000 Hz),
Ultraschall (16.000 Hz bis 1 Mio. Hz)

 
Grenzwerte

In Räumen, in denen überwiegend geistige Tätigkeit ausgeübt wird, soll ein Grenzwert von 50db(A) nicht überschritten werden. Für einfach Bürotätigkeit sind 65db(A) der Grenzwert.

 
Hörbarkeit

Das menschliche Gehör besitzt die erstaunliche Eigenschaft, wichtige Informationen von unwichtigen zu trennen. So können trotz Maschinenlärm menschliche Stimmen erkannt werden. Diese Tatsache hat zur Folge, dass neben einer Hörbarkeit eines Schalls auch
der Informationsgehalt störend wirken kann. Man spricht deshalb von einer Hörbarkeits- und einer Verstehbarkeitsgrenze.

 
Körperschall

Schall, der sich in festen Körpern (z.B. Decken oder Wänden eines Gebäudes) fortpflanzt. Je elastischer ein Stoff ist, desto langsamer breitet sich die Schallwelle aus.

 
Nachhallzeit 

Die Nachhallzeit ist die Zeit, die ein Geräusch braucht um im Raum unhörbar zu werden. Ihr Wert ist Indiz für die akustische Ausstattung eines Raumes. Nutzen Sie unseren Service und lassen Sie die Nachhallzeit in Ihrem Büro von unserem Akustik-Experten messen.

 
Schall

Mechanische Schwingungen und Wellen, die sich in gasförmigen, flüssigen und festen Stoffen ausbreiten.

 
Schallabsorption

Schallabsorption vernichtet innerhalb eines Raumes Schallenergie, wodurch die Lautstärke von Geräuschen herabgesetzt und Lärm leiser gemacht wird.

 
Schallbrücken

Schallbrücken entstehen z.B. durch Fassaden-, Boden und Deckenanschlüsse, Hohlraumböden, Heizungsrohre, Brüstungskanäle und durchgehende Fußböden

 
Schalldruck / Schallempfinden

Da der Schall über das Trommelfell und die Gehörknöchelchen in Art einer Hebelwirkung zum Innenohr übertragen wird, empfinden Menschen eine Erhöhung des Schalldrucks um 10 dB (A) als subjektive Schallverdopplung. 

 
Tonhöhe

Die Tonhöhe (Frequenz) wird in Hertz angegeben. Hertz = Anzahl der Schwingungen pro Sekunde (1 Hz = 1 Schwingung pro Sekunde).

 
Wahrnehmung

Das menschliche Gehör erkennt Frequenzen im Bereich von 16 bis 16.000 Hz. Zum Vergleich: Die Frequenzen der menschlichen Stimme liegen zwischen 300 und 1.000 Hz. Im Bereich von 500 bis 2.000 Hz ist das menschliche Gehör besonders empfindlich.

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Rüdiger Lainer ist seit fast 30 Jahren 
als Architekt, Generalplaner und Städteplaner tätig. Er denkt über jede Art von Räumen nach – vom einzelnen Arbeitsplatz über Wohnräume und Gebäude bis zu ganzen Städten. Eines gilt auf jeden Fall für sie alle: In ihnen leben und arbeiten Menschen.